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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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einem zwiefachen Nachthcil, sobald sie den Hochländern cnt-gegengestellt wnrde. Der Speer war ihnen genommen eineWaffe, die in den Händen ihrer Ahnen die ungestümen Angriffeder wilden Bergbewohner so oft zurückgeschlage» hatte; siewaren ferner einer nenen und verwickelten Art von Disciplinunterworfen, welche vielleicht für regelmäßige Truppen, denensie vollkommen eingeschärft werden konnte, sehr gut sich eig-nete, welche aber die Reihen von Bürgersoldaten verwirrte,von denen sie selten ausgcübt und nur unvollkommen verstan-den wurde. In unserer Zeit ist so viel geschehen, um dieTaktik auf ihre ersten Grundsätze zurückznführen, und die Pe-danterie des Krieges zu beseitigen, daß wir sehr leicht dieNachtheile begreifen können, unter denen eine halbdisciplinirteMiliz litt, welcher man die Ansicht beibrachte, der Erfolg seivon der genauen Ausübung eines taktischen Systcmes anhängig,welches sie wahrscheinlich nur in so weit begriff, daß sie ihreFehler ausfindig machen, aber nicht wieder ansgleichcn konnte.Auch läßt es sich nicht ablängnen, daß die Niederländer dessiebenzehnten Jahrhunderts in den wesentlichen Erfordernissenmilitärischer Gewohnheit und kriegerischen Geistes ihren hoch-ländischen Landsleuten bei weitem nachstanden.

Das Königreich Schottland, sowohl die Niederlande, wiedas Hochland, war von der frühesten Zeit an bis zur Unionmit England, der fortwährende Schauplatz von Kriegen, so-wohl fremder wie bürgerlicher, gewesen; auch gab es wahr-scheinlich nicht einen Mann unter seinen kühnen Bewohnern,vom sechzehnten bis znm sechzigsten Jahre, welcher nicht zuErgreifung der Waffen bei der ersten Aufforderung seines Lehns-herrn oder einer königlichen Proclamation stets bereit gewesenwäre, sowie auch der Buchstabe des Gesetzes ihn dazu ver-pflichtete. Das Gesetz von 1045 war noch dasselbe, welches