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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
226
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Der Sohn des Nebels begriff, was er sagen wollte, mehrans seinen Bewegungen, als aus seinen Worten, und gingvoran mit einer niemals sehlenden Sicherheit, welche instinkt-artig zu sein schien, während der Boden in verschiedener Ge-staltung die größten Schwierigkeiten und Zerklüftungen dar-bot, welche sich nur denken lassen. Der Kapitän mit seinengewaltige» Steifstiefeln, seinen Beinschienen, Handschuhen,Brust- und Rückenharnisch beladen, und außerdem noch miteinem Büffelwams unter allen diesen Waffen angethan, mar-schirte eine beträchtliche Strecke hinter ihm her, indem er fort-während von seinen früheren Thaten schwatzte, obgleich Ranaldseinen Erzählungen nicht die geringste Aufmerksamkeit schenkte.Nachdem so ein ziemlicher Weg zurückgelegt war, wurde dastiefschallendc Gebell eines Hundes, durch den Wind hcrbeige-führt, vernommen, als habe derselbe die Spur seiner Beuteaufgefunden.

Schwarzer Hund," sagte Ranald,dessen Kehle den Söh-nen des Nebels niemals ein Glück verkündete, Unheil befallediejenige, welche dich warf! Hast du schon unsere Spur ge-funden? Du kommst aber zu spät, finsterer Hund der Dunkelheit,der Hirsch hat die Heerde erreicht."

Mit den Worten pfiff er sehr leise und erhielt in einemgleich leisen Tone die Antwort von dem Gipfel eines Passes,welchen sie einige Zeit lang hinanfgestiegen waren; den Schrittbeschleunigend, erreichten sie den Gipfel, wo der jetzt hell undglänzend ausgehende Mond Dalgetty eine Schaar von zehnoder zwölf Hochländern und ebenso viel Weibern und Kindernzeigte, von welchen Ranald Mac Eagh mit solchem Entzückenempfangen wurde, daß sein Gefährte leicht begriff, seine Um-gebung müsse aus den Kindern des Nebels bestehen. DerPlay, den sie einnahmen, eignete sich gut für ihre Namen und