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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Ganzen ich bin so müde, das; ich mich lieber in einem die-ser Gebüsche verstecken und dort das Schicksal, welches Gottmir sendet, ruhig erwarten will. Ich bitte Euch, ehrlicherFreund Ranald, sorgt für Euch selbst und überlaßt mich mei-nem Schicksale, wie der Löwe des Nordens, der unsterblicheGustavus Adolphus, mein unvergeßlicher Feldherr von demmüßt Ihr doch gehört haben, Ranald, obgleich Ihr von Nie-mand sonst gehört habt wie der unsterbliche GustavusAdolphus dem Herzog von Sachsen Lanenbnrg sagte, als erin der Schlacht von Lühen tödtlich verwundet wurde. Ver-zweifle nur nicht an meiner Sicherheit, Ranald, denn oft habeich mich in Deutschland in ebenso großer Klemme befunden,besonders, wie ich mich erinnere, in der verhängnißvolle»Schlacht von Nördlingen, nach welcher ich den Dienst wech-selte

Verspart den Athem von Eures Vaters Sohn, um seinemKind aus der Noth zu helfen, statt ihn bei Geschichten zuverschwenden," sagte Ranald, welcher jetzt über des KapitänsGeschwätzigkeit ärgerlich wurde;wenn aber Eure Füße soschnell laufen können, wie Eure Zunge, so werdet Ihr nochheute Nacht Euer Haupt auf ein unblutiges Kissen niederlegen."

Darin zeigt sich einige militärische Geschicklichkeit," erwi-derte der Kapitän,ob Ihr gleich ungebührlich und achtungs-los mit einem Offizier von Range redet; ich halte es jedochfür zweckmäßig, solche Freiheiten auf einem Marsche zu ver-zeihen, und zwar in Betracht der saturnalischen Freiheit, welchein solchen Fällen den Truppen aller Nationen gestattet ist.Und nun, Freund Ranald, übernehme wieder dein Amt alsFührer, denn ich habe mich etwas verschnauft, oder um deut-licher zu reden, I prse, soguar, wie wir in Mareschal-Collegezu sagen pflegten."

Sage von Montrose.

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