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schleppen mußten — Felsen, die auf der einen Seite mit vielArbeit und Mühe erklommen wurden, um auf der anderenSeite eine ebenso gefährliche Absteignng darznbieten. Allediese und viele andere Hindernisse wurden von dem leichtfüßi-gen und halbnackten Bergbewohner mit einer Leichtigkeit undGeschwindigkeit überwunden, welche das Erstaunen und denNeid des Kapitäns erregten, der mit seinem schweren Helm,Harnisch und anderer Rüstung, abgesehen von seinen gewich-tigen Steifstiefeln, beladen, zuletzt durch die Mühen undSchwierigkeiten des Weges so ermüdet ward, daß er sich anseinen Stein, um Athem zu schöpfen, niedersctzte, während erseinem Führer Ranald Mae Eagh den Unterschied zwischen ei-nem Marsche als Uxpeclitus und Impeclittm erklärte, wie diesemilitärischen Phrasen in Aberdeen verstanden wurden. Dieeinzige Antwort des Bergbewohners bestand darin, daß er seineHand auf den Arm des Soldaten legte und in der Richtungdes Windes znrückwies. Dalgetty konnte nichts merken, dennder Abend brach herein, und sie befanden sich auf dem Grundeeiner dunklen Gebirgsschlucht. Zuletzt konnte er jedoch deut-lich den dumpfen Ton einer entfernten Glocke vernehmen.
„Das," sagte er, „muß ein Allarmzcichen sein — ein Sturm-läuten, wie es die Deutschen nennen."
„Die Glocke schlägt die Stunde Eures Todes," erwiderteRanald, „wenn Ihr mich nicht ein wenig weiter begleitenkönnt. Für jeden Schall dieser Glocke hat schon mancher braveMann sein Leben gegeben."
„Wahrlich, Ranald, mein treuer Freund," sagte Dalgetty;„ich will nicht leugnen, daß dieser Fall bald auch bei mir ein-tretcn kann, denn ich bin so müde, da ich, wie ich Euch er-klärte, Impeäitns bin, denn wäre ich Uxpeäitus, so würde ichmir nichts daraus machen, nach der Pfeife einen Walzer zn