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wegungen bewachte, ihm mit ruhigem Gesicht zu folge», uudstieg daun mit einer sehr gefaßten Miene die Treppe hinab,welche in den unteren Raum der Kapelle führte. Ein weni-ger erfahrner Abenteurer würde es versucht haben, bei demwürdigen Geistlichen schnell vorüber zu gehen, um unbemerkt-zu entwischen. Der Kapitän aber, welcher die offenbare Ge-fahr erkannte, das; ihm ein solcher Versuch mißlingen könne,ging würdevoll dem Geistlichen auf dessen Spaziergang in derMitte des Chors entgegen, zog seine Kopfbedeckung ab undstand im Begriff, nach dieser förmlichen Verbeugung an ihmvorüber zu gehen. Wie groß mar aber seine Ueberraschnng,als er in dem Prediger dieselbe Person erkannte, mit welcherer in dem Schlosse Ardenvohr zu Mittag gegessen hatte. Ererlangte jedoch schnell seine Besonnenheit wieder und redeteihn sogleich an, bevor derselbe nur sprechen konnte.
„Ich konnte unmöglich," waren seine Worte, „diese Woh-nung verlassen, ohne Euch, ehrwürdiger Herr, meinen demü-thigen Dank für die Predigt zu sagen, womit Ihr uns heuteAbend beehrt habt."
„Ich habe nicht bemerkt," sagte der Geistliche, „daß Ihrin der Kapelle wart."
„Es gefiel dem ehrenwerthen Marquis," sagte Dalgettybescheiden, „mich mit einem Sitze in seiner eigenen Loge zubeehren."
Der Geistliche verbeugte sich tief bei dieser Bemerkung,denn er wußte, daß solch eine Ehre nur Personen von sehr-hohem Range Vorbehalten mar.
„Es war mein Schicksal, Herr," sagte der Kapitän, „inmeinem Wanderleben, verschiedene Prediger verschiedener Reli-gionen, z. B. Lutheraner, Evangelische, Reformirte, Calvinisti-