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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Es war allerdings hohe Zeit, den Absichten Ranalds Ein-halt zu thun; als dieser den geheimen Gang nicht sogleichfand, war er, wie cs schien, ungeduldig über weiteren Ver-zug, hatte einen Degen und einen Schild von der Wand ge-rissen und stand im Begriff, die Halle zu betreten, ohne Zwei-fel in der Absicht, sich mit dem Schwerte einen Weg durchdie Bewaffneten zu bahnen.

Halt, bei Eurem Leben!" flüsterte Dalgetty, indem er ihnanpackte;wir müssen wo möglich auf der Lauer liegen.Verriegeln wir diese Thürc, damit man glaubt, Mac CnllnmMore wünsche allein zu bleiben; jetzt laßt mich eineRecognvs-cirnng nach dem geheimen Gange anstelle«."

Der Kapitän entdeckte zuletzt, nachdem er hinter die Ta-pete an verschiedenen Plätzen geblickt hatte, eine geheimeThüre, und hinter derselben eine Wendeltreppe mit einer an-dern Thürc am Ende, welche ohne Zweifel in die Kapelleführte. Groß war aber seine unangenehme Ueberraschung, alser an der andern Thüre die laute Stimme eines predigendenGeistlichen vernahm.

Ha, der Schuft hat uns deßhalb diesen geheimen Gangempfohlen. Ich fühle eine starke Versuchung, wieder umzn-kehren und ihm den Hals abznschneidcn."

Er öffnete sehr leise die Thür, welche in eine mit Gitternversehene Loge führte, die der Marquis selbst zu gebrauchenpflegte. Die Vorhänge waren vorgezogcn, vielleicht in derAbsicht, daß man glauben sollte, er sei beim Gottesdienst ge-genwärtig, während er sich mit sehr weltlichen Dingen abgab.In der Loge befand sich keine andere Person. Die Familiedes Marquis saß nach der damaligen strengen Etiquette wäh-rend des Gottesdienstes in einer andern etwas niedriger unterderjenigen des gewaltigen Mannes angebrachten Loge. Da