Vierzehntes Kapitel.
Dieß ist der Gang, die Treppe — doch was folgt? —Wer aber seinen Tod vor Auge» hat,
Mag Kart' und Kompaß dreist bei Seite werfenUnd ohne Steu'rung sich dem Meer vertrauen.
Die Tragödie Brcnnvvalt.
„Sieh nach dem geheimen Gange zur Kapelle, Ranald,"sagte der Kapitän, „während ich diese Sachen da in derSchnelle untersuchen will."
Mit den Worten ergriff er mit der einen Hand ein Bün-del von Argyle's geheimsten Papieren, und mit der anderneine Börse Gold, welche beide in der Schublade eines präch-tigen Schrankes lagen, die in höchst einladender Weise offenstand. Auch unterließ er es nicht, sich in den Besitz einesDegens und von Pistolen mit einem Horn voll Pulver undKugeln zu setzen, die in dem Zimmer aufgehängt waren.„Jeder ehrenwerthe Cavalier," sagte der Veteran, als er seineBeute einsteckte, „muß für Kundschaft und Beute sorgen; dieeine ist für seinen General, die andere für ihn selbst. DieserDegen ist ein Andrea Ferrara, und die Pistolen sind besser,als meine eigenen, aber ein schöner Tausch ist kein Raub,Soldaten darf man nicht ohne Grund in Gefahr bringen —Mylord Argyle — aber sachte, sachte, Ranald, weiser Manndes Nebels, was hast du vor?"