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mächtigen Herrn nach der Sitte der Kinder von Diarmid ver-mählen könnt! Ruft nickt das Thal von Glenorqnhy biszur jetzigen Stunde euch Schande zu, wegen der Gewalt, dieihr gegen ein hülfloses Kind übtet, als dessen Verwandte das-selbe nach dem Hof des Fürsten brachte? Waren ihre Geleits-lente nicht gezwungen, sich unter einem Dickicht zu verbergen,bei welchem sie zuletzt so lange kämpften, bis keiner übrigblieb, nm die Kunde zu geben? Und ward nicht dies; Mäd-chen in dies; verhängnißvolle Schloß gebracht und nachher miteinem Bruder des Mac Cullnm More verheirathet, und Allesdas allein wegen ihrer großen Landgüter")?"
„Und ist die Geschichte wahr," sagte Mnrdoch, „so erlangtesie eine größere Beförderung, als ihr der König der Schottenjemals übertragen haben würde. Dieß aber gehört nicht hie-her. Die Tochter des Sir Duncan von Ardenvohr ist unsereigen Blut und keine Fremde, und wer besitzt ein so gutesRecht, ihr Schicksal zu erfahren, als Mac Callum More, derHäuptling ihres Stammes?"
„Ihr befragt mich also in seinem Namen?" sagte der Ver-brecher ; der Bediente des Marquis bejahte die Frage.
„Und Ihr wollt dem Mädchen nichts Böses anthnn? ichhabe ihr schon genug Unrecht erwiesen."
„Nichts Böses, beim Worte eines Christen," erwiderteMnrdoch.
„Und mein Lohn ist Leben und Freiheit?" sagte der Sohndes Nebels.
") Diese Geschichte wird von der Erbin des Clans von Calder erzählt,welche in der beschriebenen Weise zur Gefangenen gemacht und nachheran Sir Duncan Campbell vermählt wurde, dem Stammvater der Cal-dcrS von Cawdor.