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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
187
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Namens, Sie Duncan Campbell von Ardenvohr, für die Si-cherheit meiner Gesandtschaft, und ich ersuche euch, zu beden-ken, daß ihr, wenn ihr den Waffenstillstand gegen meine Per-son verletzt, ihr seine Ehre und guten Namen in hohem Gradebeschimpfen werdet."

Dies; schien Vielen der anwesenden Herren von Wichtigkeitzu sein, denn sie redeten mit einander bei Seite, und die Ge-sichtszüge des Marquis zeugten von Ungeduld und Acrger,wie sehr er auch sonst die äußeren Zeichen seiner Leidenschaftzu unterdrücken vermochte.

Verpfändet Sir Duncan von Ardenvohr seine Ehre fürdie Sicherheir dieser Person, Mylord?" fragte einer der Ge-sellschaft, indem er sich an den Marquis wandte.

Ich glaube nicht," erwiderte der Marquis,ich hatte je-doch noch keine Zeit, den Brief zu lesen."

Wir mochten Eure Lordschaft darum ersuchen," sagte einanderer der Campbells ;unser Name darf keine Schande we-gen solch eines Gesellen, wie dieser da, erleiden."

Eine tobte Fliege," sagte ein Geistlicher,hat zur Folge,daß die Salbe eines Apothekers stinkt."

Ehrwürdiger Herr," sagte Kapitän Dalgetty,in Betrachtder Anwendung Eures Gleichnisses vergebe ich Euch dessenschmutzige Natur; auch vergebe ich dem Herrn in der rothcnMühe den entwürdigenden Ansdruck Gesell, den er unhöf-lich ans mich angewandt hat, der ich durchaus nicht damit zubezeichnen bin, wo nicht in so weit, als mich einst der großeGustavus Advlphus, der Lowe des Nordens, seinen Gesellen imKriegshandwerk, d. h. seinen Kameraden nannte, ebenso wiemir andere ausgezeichnete Befehlshaber, sowohl in Deutschland,als in den Niederlanden, den Namen ertheilten. Was jedochSir Duncan Campbells Bürgschaft für meine Sicherheit be-