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Derselbe Bediente, eine Art Kämmerling, welcher diese gntenDinge in's Zimmer brachte, »bergab auch Dalgetty ein Paket;dasselbe wnr versiegelt, nach der Sitte der damaligen Zeitmit einem silbernen Faden umwunden, und hatte eine Adressemit vielen Formeln der Achtung an den hohen und mächtigenFürsten Archibald, Marquis von Argyle, Lord von Lorne u.s. w. Der Kammerdiener setzte zugleich den Rittmeister inKenntnis;, das; er morgen in früher Stunde nach Jnveraryanfbrechen müsse; das Paket des Sir Dnncan werde ihm dortals Einführnngsmittel und Pas; dienen.
Der Rittmeister vergas; es nicht, es sei sein Zweck, sowohlErkundigung cinznziehen, wie als Gesandter anfzutreten, undwünschte zugleich um seiner selbst willen, Sir Dnncans Gründezu erfahren, wcßhalb ihn dieser ohne persönliche Begleitungfortschicken wollte; er erkundigte sich deßhalb mit aller durchseine Erfahrung eingegebencn Vorsicht, weßhalb Sir Dnncanam morgenden Tage in seiner Wohnung znrückgchalten werde.Der Bediente, welcher ein Niederländer war, erwiderte; „SirDnncan und seine Gemahlin pflegten den morgenden Tagdurch ein feierliches Fasten und Gebet zu begehen, als demJahrestage der Ucberrnmpelnng ihres Schlosses, wobei ihreKinder, vier an der Zahl, dnrch eine Bande hochländischerFreibeuter grausam getödtet wurden, während Sir Dnncanans einem Feldzüge abwesend war, den der Marquis von Ar-gyle gegen die Mac Leans auf der Insel Mull unternommenhatte."
„Wahrhaftig," sagte der Soldat, „Euer Herr und EureDame haben guten Grund zum Fasten und zum Gebete.Dennoch wage ich zu behaupten, das; er eine Schanze ansdem kleinen Hügel links von der Zugbrücke hätte bauen müs-sen, wenn er den Rath eines erfahrnen Soldaten hätte an-