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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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die Lage zu hoch mar, als das; diese Geschütze nach dem neue-ren Kriegssystcm wirksam hatten gebraucht werden können.

Die östliche Sonne erhob sich hinter dem alten Thnrmeund warf dessen Schatten weit'ans den See hin, so daß dasVerdeck der Galeere verdunkelt wurde, auf welchem KapitänDalgetty jetzt ans und ab ging, indem er mit einiger Unge-duld das Signal zum Landen erwartete. Sir Dnncan Camp-bell befand sich schon im Schlosse, wie dessen Diener ihm be-richteten; Niemand aber ermnthigte der Vorschlag des Kapi-täns, ihm nach dem Ufer zu folgen, bis die bestimmte Er-lanbniß oder der Befehl des Ritters von Ardenvohr, wie jeneerklärten, angclangt sein würde.

Bald darauf wurde der Befehl übcrbracht und cs kam einBoot mit einem Pfeifer im Bug, welcher das silberne Wappendes Ritters von Ardenvohr auf dem linken Arme trug undso laut wie er konnte den Familienmarsch blies, welcher unterdem TitelEs kommen die Campbells" bekannt ist; das Bootlegte bei, um den Gesandten Montrose's nach dem SchlosseArdenvohr zu bringen. Die Entfernung zwischen der Galeereund dem Strande war so kurz, daß kaum der Beistand vonfünf kräftigen Ruderern in Mützen, kurzen Jacken und Ueber-röckcn erfordert wurde, um das Boot in eine kleine Bucht zubringen, wo man zu landen pflegte, bevor man noch hätteglauben können, cs sei von der Seite der Galeere abgestvßen.Zwei der Bootsleute setzten den Kapitän, ungeachtet seinesWiderstandes, rittlings ans den Rücken eines dritten Hoch-ländcrs, wateten mit ihm durch die Brandung und landetenihn trocken auf dem Strande unter dem Felsen, worauf dasSchloß lag. Vor dem Felsen zeigte sich etwas wie eine Höhlemit niedrigem Eingang, nach welchem die Hochländer unfernFreund fortzureißen suchten, als derselbe sich mit einiger