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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Sache unter der Führung eines Andern zu handeln, welchersich besser wie ich znm Oberbefehlshaber eignet; am wenigstenaber soll eine elende Eifersucht ein Hindernis; bieten, um meineHand und Kleinen Degen unter die Leitung des Tapfersten,des Loyalsten und Heldenmüthigsten in nuferem schottischenAdel zu stellen."

Wie Schade," sagte Sir Dnncan Campbell,daß Ihr zudieser Lobrede nicht die ferneren Bciworte des Standhaftestenund Conscgucntesten hinzufügen könnt. Allein cs ist nutzlos,diese Punkte mit Euch zu verhandeln, Mylord;" (er machteeine Handbcwcgung, als wolle er weitere Verhandlungen ver-meiden;)die Würfel sind von Euch geworfen. Erlaubt mirnur, daß ich meine Betrübnis; über das unheilvolle Schicksalansspreche, zu welchem die entsetzliche Raschheit des AngusMac Aulay und Eurer Lordschaft Einfluß meinen tapferenFreund Allan mit seines Vaters Stamm und außerdem nochmit manchem tapferen Manne fortreißt."

Die Würfel sind für uns sämmtlich geworfen," sagteAllan mit finsteren Blicken, indem er seinen düsteren Gefühlengemäß redete;die eiserne Hand des Schicksals brandmarkteunsere Stirn mit dem uns beschicdenen Loose, lange bevor wireinen Wunsch uns bilden, oder einen Finger unsertwegen er-heben konnten. Durch welche Mittel vermöchte sonst ein Se-her die Zukunft aus jenen schattenhaften Vorbedeutungen undBildern zu erkennen, die sein wachendes und schlafendes Augequälen? Nichts kann vorhergesehe» werden, als dasjenige,was sich gewiß ereignen wird."

Sir Dnncan Campbell war im Begriff zu antworten, undder dunkelste, sowie der am meisten bestrittene Satz der Me-taphysik konnte zur Verhandlung zwischen den zwei Hochlän-dern kommen, als die Thür sich öffnete nnd Annot Lyle miß

Sage von Montrvse. 10