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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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wie kriegerischen, und besaß deßhalb jene anmuthige Leichtig-keit der Haltung, welche denjenigen eigenthümlich ist, beidenen die Gewohnheit eine Gewandtheit in allen Stellungenhervorgerufen hat.

Sein langes braunes Haar war nach der Gewohnheit derLeute von Stande unter den Royalisten gescheitelt und hingin langen Locken hinab, von denen eine, die um 3 oder 3 Zolllänger war wie die andern, derjenigen auch von Montrose an-genommenen Mode entsprach, gegen welche der PuritanerPrynne eine Schrift unter dem Titel:Die Unliebenswürdig-keit der Liebes locken" verfaßt hat. Die von diesen Lockenumschlossenen Züge waren derjenigen Art, welche mehr Ein-druck durch den Charakter des Mannes wie durch die Regel-mäßigkeit der Gestalt erwecken, allein eine Adlernase, einvolles entschlossenes, offenes und schnelles graues Auge, sowieeine lebhafte Gesichtsfarbe glichen einige Rauheit und Unregel-mäßigkeit in den untergeordneten Theilen des Gesichtes Wieder-aus, so daß sich Montrose eher als ein Mann mit hübschenwie mit rauhen Gesichtszügen bezeichnen ließ. Diejenigen je-doch, welche ihn sahen, wenn seine Seele durch jene Augenmit aller Kraft und mit dem Feuer des höheren Geistes blicktediejenigen, welche ihn mit der Ueberlegenheit der Talente undder Beredsamkeit der Natur reden hörten, erlangten sogarüber seine äußere Gestalt eine weit günstigere Meinung, alswir nach den vorhandenen Porträts uns bilden dürfen. Sol-cher Art war wenigstens der Eindruck, den er bei den ver-sammelten Häuptern der Bergbewohner hervorrief, ans welchedie persönliche Erscheinung sowie auf alle Menschen in ähn-lichem Zustande der Gesellschaft keinen geringen Einfluß übte.

In den Verhandlungen, welche jetzt folgten, nachdemMontrvse sich entdeckt hatte, berichtete derselbe von den ver-