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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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schiedenen Gefahren, denen er bei seiner jetzigen Unternehmungansgesetzt gewesen war. Zuerst hatte er versucht, im nörd-lichen England ein Corps Royalisten zu sammeln, von denener erwartete, das; sie den Befehlen des Marquis von Newcastlegemäß nach Schottland marschiren wurden; jedoch die Abnei-gung der Engländer gegen die Überschreitung der Grenze unddie Verzögerung des Grafen Antrim, welcher im Solway Frithmit einem irischen Heere hätte landen sollen, verhinderten dieAusführung dieser Absicht. Nachdem andere Pläne in gleicherWeise mißlungen waren, sah er sich zu einer Verkleidung ge-zwungen, um die Niederlande in Sicherheit durchreisen zukönnen, und erhielt dabei den gütigen Beistand seines Ver-wandten Menteith. Auf welche Weise Mac Aulay ihn hattekennen lernen, konnte er nicht erklären. Diejenigen, welcheAllanS Ansprüche ans prophetische Gaben kannten, lächeltengeheimuißvvll; er selbst aber erwiderte nur, der Graf Mont-rose dürfe nicht erstaunen, wenn er Tausenden bekannt sei, andie er sich selbst nicht erinnern könne.

Bei der Ehre eines Cavaliers," sagte Kapitän Dalgetty,als er endlich eine Gelegenheit fand, auch seine Worte einzu-schieben,ich fühle mich stolz und glücklich, daß ich eine Ge-legenheit erlangt habe, ein Schwert unter Eurer LordschaftBefehl zu ziehen. Ich vergesse alle» Groll, Unzufriedenheitund Aerger gegen Herrn Mac Aulay, weil er mich gestern aufden niedrigsten Sitz an dem Tische führte. Gewiß hat er heutewie ein Mann gesprochen, der vollkommen über alle seineSinne verfügt, so daß ich mich im Geheimen schon entschlossenhatte, er habe keinen Anspruch auf das Privilegium des Wahn-sinns; da ich aber nur einem edlen Grafen, meinem zukünfti-gen Oberbefehlshaber, nachgestellt wurde, so erkenne ich dieGerechtigkeit des Vorzugs an', und begrüße von ganzem