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schenke. Es enthält einigen Schmnck, welcher meiner armenMutter gehörte, wie Ihr Euch denken könnt, von geringemWerth, denn das Weib eines hochländischen Häuptlings hatselten ein reiches Juwelenkästchen."
„Allein dieser Schmuck," sagte Annot Lyle, indem sie sanftund furchtsam das Kästchen zuriickwies, „gehört der Familie,ich kann ihn nicht annehmen."
„Er gehört mir allein, Annot," sagte Allan, sle unter-brechend, „es ist das Vermächtnis; meiner Mutter; es ist Alleswas ich Mein nennen darf, ausgenommen meinen Mantel undmeinen Degen. Nehmt es deßhalb, es enthält ein für michwerthloses Spielzeug — behaltet es um meinetwillen, im Fallich niemals aus diesem Kriege zurückkehren sollte." Mit denWorten eröffnete er das Kästchen und reichte es der Annot;„wenn der Schmnck einigen Werth hat, so verwendet ihn zuEurem Lebensunterhalt, sobald dieß Haus von feindlichenFlammen zerstört ist und Euch nicht länger Schuh gewährenkann. Behaltet aber Einen Ring znm Andenken an Allan,welcher, um Eure Güte zu erwidern, Alles gethan hat, waser konnte, wenn er auch nicht Alles vermochte, was erwünschte."
Annot Lyle bemühte sich vergeblich, ihre Thränen zurück-znhalten, als sie sagte: „Einen Ring, Allan, will ich vonEuch annehmcn, als Andenken an Eure Güte gegen eine armeWaise; drängt mich aber nicht, mehr zn nehmen, denn ichdarf und kann nicht eine Gabe von so unverhältnißmästigcmWerth mir aneignen."
„So trefft Eure Wahl," sagte Allan, „Euer Zartgefühl istvielleicht gut begründet; den andern Schmuck werde ich in eineForm verwandeln, worin er Euch nützlicher sein kann."
„Denkt nicht daran," sagte Annot, indem sle aus dem