Zum Gebüsch, zur Felscnkluft —
Hört die Lerch' in hoher Lust!
Eilt zum Moor und zu den Bergen,
Fuchs und Wolf, euch dort zu bergen,
Scheut den Blick zurück zu kehren,
Läßt sich Lämmcrblöcken hören.
Flicht, verwischet eure Spur,
Nur die Nacht gab euch der Flur;
In des fernen Echo'S HallKlingt des JägerhvrneS Schall.
Kaum glänzt des Mondes Horn noch bleich,
ES schwindet bald und geisterbleich;
Scheut euch, ihr Feen, umher z» kreisenUnd Pilgern Unheil zu erweisen,
Löscht aus das Licht an Sumpf und Mooren,
Das ihr zur Lockung euch erkoren,
Denn euer Reich ist schnell entschwunden, ,
Wann Morgenschein den Berg umwunden.
Gedanken, sündhaft, finster, wild,
Die ihr im Schlaf die Seel' umhüllt,
Entweichet aus der Menschen TraumWie Nebel von des Waldes Saum:
Ihr Hexen, deren Fluch berückt,
Das Glied entnervt, den Puls erstickt,
Spvrnt euer Roß, verlaßt die Auen,
Ihr wagt die Sonne nicht zu schauen.
Während des Liedes gab Allan Mac Alllay allmälig Zei-chen, daß er seine Geistesgegenwart wieder erlange nnd dieihn umgebenden Gegenstände beachte. Die tiefen Furchen sei-ner Stirne ließen nach und glätteten sich; seine übrigen Züge,welche durch innere Krämpfe verdreht zu sein schienen, nah-men wieder einen natürlichen Zustand an. Als er den Kopferhob und aufrecht saß, war sein Antlitz von wildem und