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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Allan mit trotzigen Worten,hier ist Etwas, was Ench dasGegcntheil beweisen kann.""

Wir bemerkten jetzt, daß seine Hände blutig waren, daßBlutflecken sich auf seinem Gesichte vorfanden und erwartetenin gespannter Stimmung, was er thun wolle, als er plötzlichden Zipfel seines Mantels entfaltete, und einen blutigen,kürzlich abgehanenen Menschcnkopf mit den Worten über dieTafel rollte:Liege du, wo das Haupt eines besseren Man-nes vor dir lag.""

Aus den hageren Zügen, an dem geflochtenen rothen Haarund Bart, die zum Theil durch Alter ergraut waren, erkanntesein Vater und die klebrigen den Kopf Hectors vom Nebel,eines wohlbekannten Führers jener Räuber, welcher, durchKraft und Wildheit gefürchtet, an der Ermordung des un-glücklichen Försters Theil genommen hatte; derselbe war durchverzweifelte Vertheidigung und außerordentliche Behendigkeitder Verfolgung entgangen, welcher so viele seiner Gefährtenerlagen. Wie man sich denke» kann, wurden wir Alle über-rascht; Allan aber weigerte sich, unsere Neugier zu befriedi-gen, und wir vermutheten allein, daß er den Räuber nacheinem verzweifelten Kampfe überwältigt hatte, denn wir ent-deckten, daß er mehrere Wunden heimgebracht hatte. AlleMaßregeln wurden nun getroffen, ihn gegen die Rache derFreibeuter zu schützen, allein weder seine Wunden, noch derbestimmte Befehl seines Vaters, noch sogar die Verschließungder Schloßthore und der Thüre seines Zimmers waren ge-nügende Vorsichtsmaßregeln, um zu verhindern, daß Allan ge-rade diejenigen Personen sich aufsuchte, von denen er am mei-sten zu befürchten hatte. Er entwich des Nachts aus demFenster seines Zimmers, verlachte die eitle Sorgfalt seinesVaters, brachte wieder bei einer Gelegenheit einen Kopf, und