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zehnten Jahre in stetem Zunchmen begriffen war; damalsnahm er eine gänzliche Unabhängigkeit des Charakters undeinen Widerwillen gegen die Vorschriften Anderer an, welcheseinen damals noch lebenden Vater sehr bennrnhigten. Ostwar er ganze Tage und Nächte unter dem Vorwände der Jagdin den Wäldern abwesend, obgleich er nicht immer Wild nachHause brachte. Sein Vater wurde um so mehr beunruhigt,weil mehrere Kinder des Nebels, durch die gesteigerten Staats-unruhen ermuthigt, es gewagt hatten, ihre alten Schlupfwinkelwieder auszusuchen; er hielt es nicht für sicher, einen Angriffans sie zu erneuen. Der Umstand, daß Allan bei seinen Wan-derungen von diesen rachsüchtigen Freibeutern überfallen wer-den könne, ward für ihn eine fortwährende Ursache zu Be-sorgnissen.
„Ich selbst befand mich bei einem Besuche ans dem Schlöffe,als die Sache zur Entscheidung kam. Altan war seit Tages-anbruch in den Wäldern gewesen, wo ich ihn vergeblich ge-sucht hatte; die Nacht war stürmisch und finster, und er kamnicht nach Hanse. Sein Vater sprach die äußerste Angst ausund erklärte, daß er in der Morgendämmerung eine Abthei-lung seiner Leute zur Aufsuchung seines Sohnes aussendenwerde; als wir nun beim Abendessen saßen, öffnete sichplötzlich die Thür und Allan trat in den Raum mit stolzen,festen und Selbstvertrauen verkündenden Zügen. Die Reiz-barkeit seiner Stimmung, sowie sein regelloser Geisteszustand,übte ans seinen Vater solchen Einfluß, daß derselbe alle ande-ren Aeußerungen des Mißvergnügens unterdrückte, mit Aus-nahme der alleinigen Bemerkung, daß ich mit einem fettenRehbock vor Sonnenuntergang heimgekehrt sei, während Allannach dem Herumstreifen ans den Bergen bis Mitternacht mitleeren Händen heimkvmme. „„Wißt Ihr das gewiß?"" sagt