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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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selben auf den Tisch und legten ein Stück Brod zwischen dieKiefern ohne Leben, wobei sie sagten, sie möchten jetzt ihrenDienst thun, da sie schon so manche gute Speise an diesemTische gekaut hätten. Die Dame, welche wegen häuslicherZwecke abwesend gewesen war, betrat in diesem Augenblicke dasGemach; als sie nun den Kopf ihres Bruders sah, floh siewie ein Pfeil aus dem Hause unter Schreien und Wehklagenin die Wälder. Die wilden und grausamen Bursche, mit die-sem rohen Triumph befriedigt, gingen fort. Die erschrecktenDiener, nachdem sie ihre erste Bestürzung überwunden hatten,suchten ihre unglückliche Gebieterin nach jeder Richtung hin,konnten sie aber nirgends finden. Der unglückliche Gattekehrte am nächsten Tage zurück und unternahm eine sorgfäl-tige Nachforschung auf eine weite Entfernung hin, jedoch mitebenso wenig Erfolg. Man glaubte allgemein, das; sie imUebermaß ihres Schreckens sich entweder über einen der Ab-gründe gestürzt habe, welche den Fluß überragten, oder in ei-nem tiefen See, der ungefähr eine Meile vom Hause entferntlag, ertrunken sei. Ihr Verlust wurde um so mehr beklagt,da sie sich im sechsten Monat ihrer Schwangerschaft befand;ihr ältester Sohn, Angus Mac Aulay, war ungefähr achtzehnMonate vorher geboren. Ich ermüde Euch jedoch, KapitänDalgetty, und Ihr seid zum Schlaf geneigt?"

Durchaus nicht," erwiderte der Soldat,ich bin nicht imGeringsten schläfrig. Ich höre immer am besten mit geschlos-senen Augen, ich habe mir diese Weise, wenn ich Schildwachtstand, angewöhnt."

Und ich glaube behaupten zu dürfen," sagte Lord Men-teith bei Seite zu Anderson,daß der schwere Stiel derHellebarde eines Sergeanten der Runde sie ihn oft hat öffnenlassen."

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