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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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erzählen, so werde ich Euer geduldiger und dankbarer Zuhö-rer sein."

Anderson und Ihr, Sibbald," sagte Lord Menteith," Ihrwollt sicherlich von diesem merkwürdigen Manne ebenfallsvernehmen; ich glaube eure Neugier befriedigen z» muffen,damit ihr wißt, wie ihr euch im Nothfall gegen ihn zn be-nehmen habt, kommt also an das Kaminfeuer."

Nachdem Lord Menteith seine Zuhörer so um sich ver-sammelt hatte, setzte er sich auf den Rand des Himmelbettes,während Kapitän Dalgetty sich die Reste der sauren Milchmit Branntwein vom Barte wischte, und dann, den erstenVers des lutherischen Psalmes:Alle guten Geister lobenGott den Herrn," vor sich hin murmelnd, sich auf einem derLagerplätze ausstrecktc. Dann erhob er seinen breiten Schädelaus den Betttüchern und horchte auf die Erzählung des LordMenteith, in dem genußvollen Zustande zwischen Schlafen undWachen.

Der Vater der zwei Bruder, Angus und Allan Mac Au-lay," erzählte Lord Menteith,war ein Edelmann von An-sehen und guter Familie, denn er war der Häuptling eineszwar nicht zahlreichen, aber berühmten hochländischen Stam-mes; seine Gemahlin, die Mutter dieser jungen Leute, wareine Edeldame aus altem Geschlecht, wenn ich, ein naher Ver-wandter, dasselbe in dieser Weise rühmen darf. Ihr Bruder,ein ehrenwerther und muthiger junger Mann, erhielt von Ja-kob VI. das Amt eines Försters und andere Privilegien übereine königliche Jagd in der Umgebung dieses Schlosses; beider Uebung und Vertheidigung dieser Rechte hatte er das Un-glück, in einen Zank mit einigen unserer hochländischen Frei-beuter zu gerathen, von welchen Ihr, Kapitän Dalgetty, ge-hört habe» müßt."