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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
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Lord Menteith richtete dieselbe Frage an den Gutsherrnmit seinen Blicken; Mac Aulay antwortete mit einem Kopf-schütteln.

Ein knrzer Streit über den Vortritt verzögerte etwasihren Abgang ans dem Nebenzimmer. Lord Menteith bestanddarauf, das; er den Vortritt, welcher seinem Rang gebührte,in Betracht seiner nahen Verbindung mit der Familie und desUmstandes aufgab, das; man sich in seinem Vaterlande befinde.Die zwei englischen Fremden wurden daher zuerst in die Hallecingeführt, wo ein unerwartetes Schauspiel sic erwartete. Dergroße eichene Tisch war mit gewaltigen Fleischstücken überla-den, und die Sessel waren in der Reihe für die Gäste hinge-stellt. Hinter jedem Sessel stand ein riesenhafter Hochländerin der vollen Kleidung und Bewaffnung seines Landes; einJeder derselben hielt in der rechten Hand sein gezogenesSchwert mit niederwärts gewandter Spitze und in der linkeneine brennende Fackel aus dem Holz der Sumpffichte. Dießin den Morästen wachsende Holz ist so voll von Terpentin,daß man es gespalten und getrocknet in den Hochlanden häufigstatt der Lichter braucht. Eine so unerwartete und überra-schende Erscheinung zeigte sich bei dem rothen Schein derFackeln, welcher die wilden Züge, die ungewöhnliche Kleidungund die schimmernden Waffen enthüllte, während der Rauch,nach dem Dache des Gewölbes emporwirbclnd, die Gestaltenmit einer Masse Dunst umhüllte. Ehe die Fremden sich vonihrem Erstaunen erholt hatten, trat Allan vor, wies mit sei-nem Schwert in der Scheide auf die Fackelträger und sprachmit einer tiefen und ernsten Stimme: «Seht, ihr Herrn Ca-valiere, die Leuchter in meines Bruders Hans, den alten Brauchunsres alten Hauses; nicht Einer dieser Männer kennt ein an-deres Gesetz, als den Befehl seines Häuptlings wagt ihr