Druckschrift 
20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
Entstehung
Seite
71
Einzelbild herunterladen
 

71

daß er diese oder eine andere Wette verlieren wird, die ernach seinem Belieben cingehen will?"

Wahrhaftig, Allan Mac Aulay," erwiderte der alte Mann,es ziemt nicht dem Sohne meines Vaters, dem z» widersprechen,was Eures Vaters Sohn zu sagen für gut hält, und so magder Gntsherr ohne Zweifel seine Wette gewinnen. So vielich weiß, ist nur dagegen zu sagen, daß kein Leuchter oderetwas Aehnliches im Hause ist, mit Ausnahme der alten eiser-nen Armleuchter, die seit Laird Kenneths Zeiten hier gewe-sen sind, und der alten, zinnernen Wandleuchter, die EuerVater durch den alten Willie Winkte den Klempner hat ma-chen lassen; es ist keine Unze Silbergeschirr im ganzen Hause,mit Ausnahme der alten Milchkanne der alten gnädigen Frau,und der fehlt der Deckel und der Henkel."

Schweig, alter Mann," sagte Allan trotzig,und verlaßtihr Herren die Halle, wenn Ihr Euch erquickt habt. Ich mußsie zur Aufnahme der südlichen Gäste Herrichten."

Geht fort," sagte der Bediente, indem er Lord Menteitham Aermel zog,es ist seine böse Stunde (er blickte Allanan), es ist nichts mit ihm anzufangen."

Sie verließen somit die Halle; Lord Menteith und derKapitän wurde in ein Gemach von dem alten Donald, unddie zwei Begleiter durch einen andern Hochländer sonst wo-hin geführt. Die Ersteren hatten kaum eine Art Vorzimmererreicht, als sie dem Herrn des Gutes, mit Namen AngusMac Aulay, und seinen englischen Gästen begegneten. AlleTheile der Gesellschaft sprachen große Freude aus, denn LordMenteith und die englischen Herren waren einander wohl be-kannt, auch Kapitän Dalgetty erhielt, von Lord Menteitheingeführt, einen freundschaftlichen Empfang vom Gutsherrn.Nachdem aber die erste gastfreundliche Beglückwünschung vor-