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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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gewölbter Flur unter anderen verschiedenen Artikeln ein großesFas; Bier enthielt; dabei befanden sich zwei oder drei hölzerneBecher, wie es schien für den Dienst eines Jeden bereit, wel-cher sie zu brauchen Lust hatte. Lord Mcnteith begab sich anden Zapfen, trank ohne Umstände und überreichte dann An-derson den Becher, welcher das Beispiel seincs Herrn befolgte,jedoch nicht eher, als bis er den noch übrigen Tropfen Bierheransgegoffen und das hölzerne Trinkgeschirr leicht ausge-schwenkt hatte.

Was Teufel, Mann," sagte ein alter hochländischer Die-ner, welcher zur Familie gehörte,könnt Ihr nicht nach Eu-rem eigenen Herrn trinken, ohne den Becher anszuspülcn unddas Bier hcranszugicßen? Seid verdammt!"

Ich wurde in Frankreich erzogen," erwiderte Anderson,wo Niemand nach einem Andern ans einem Becher trinkt,wenn nicht ans demjenigen einer Dame."

Der Teufel hole solche Eigenheit!" sagte Donald;wasschadet es, wenn das Bier gut ist, das; eines anderen MannesBart vorher in dem Becher war?"

Anderson's Gefährte trank, ohne die Cercmonie zu beach-ten, welche Donald soviel Anstoß gegeben hatte; beide folgtenihrem Herrn in die niedrig gewölbte steinerne Halle, welcheder gewöhnliche Sammelplatz einer hochländischen Familie war.Ein großes Torffener am oberen Ende verbreitete ein düsteresLicht im Raume und wurde nothwcndig durch die Feuchtigkeit,welche sogar im Sommer dasselbe unbehaglich machte. Zwanzigoder dreißig runde Schilde, eben so viele lange hochländischeDegen mit Dolchen und Mänteln, Flinten sowohl mit Luntenwie mit Fenerschlöffern, Dogen und Armbrüste nebst Streit-äxten, Stahlharnische, Helme, Pikelhanben und die älterenPanzerhemde mit Kapntzen und Aermeln Alles dies; hing