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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Als die Reisenden näher kamen, entdeckten sie neuere Zn-thaten zn den Vertheidignngswerken des Platzes, welche ohneZweifel durch die Unsicherheit jener Zeiten veranlaßt waren.In verschiedenen Theilen des Hauses und der Hofmaner warenSchießscharten für Gewehrfcner eingebrochen. Die Fensterwaren durch eiserne Stangen sorgfältig gesichert, welche inder Länge und Quere sich wie die Gitter eines Gefängnisseskreuzten. Die Hofthür war verschlossen, und erst nach vor-sichtigem Austausch von Losungsworten ward einer ihrer Flü-gel von zwei Bedienten geöffnet zwei kräftigen Hochlän-dern, die beide mit Waffen ausgerüstet wie Bitias und Pan-darus in der Aeneide zur Verthcidigung des Einganges bereitstanden, wenn irgend ein Feind sich einzndrängcn suchen würde.

Mehrere Bedienten, sowohl in der Kleidung des Hochlan-des wie des Niederlandes, stürzten sogleich ans dem Innerndes Hauses heraus; einige beeilten sich, den Fremden die Pferdeabznnehmen, während andere sie in das Wohnhaus zn führenbereit waren. Kapitän Dalgetty wies jedoch den angcbotenenBeistand derjenigen zurück, welche ihm die Sorge seines Pfer-des abnchmen wollten.Meine Freunde, es ist meine Gewohn-heit, daß ich selbst nachsehe, wie Gnstavus (so habe ich meinPferd nach meinem unüberwindlichen Herrn genannt) sich nachaller Behaglichkeit eingerichtet findet; wir sind alte Freundennd Reisegefährten, und da ich mich oft in der Lage befinde,seine Beine zn gebrauchen, so erweise ich ihm immer meiner-seits den Dienst meiner Zunge, um Alles zn verlangen, waser haben muß." Somit begab er sich in den Stall nach sei-nem Pferde, ohne sich weiter zn entschuldigen.

Weder Lord Menteith noch sein Begleiter erwiesen dieselbeSorgfalt ihren Pferden, sondern überließen sie den Bedientendes Hauses nnd betraten das letztere, wo eine Art dunkler und