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von 3 Kugeln erschossen war. Als ich MIN fand, daß Fortunagewechselt hatte, daß die Anlehen von unserem Solde wiefrüher ihren Gang nahmen, während kleine Geschenke undglückliche Zufälle uns abgeschnitten wurden, nahm ich Dienstbei Wallenstcin in Walter Butler's irischem Regiment."
„Und darf ich Euch fragen," sagte Lord Mcnteith, welcherThcilnahme an den Schicksalen des Glückssoloaten zeigte, „wieEuch dieser Wechsel der Herren gefiel?"
„Ziemlich gut," sagte der Kapitän, „so ziemlich gut inhohem Grade. Ich kann nicht sagen, daß der Kaiser besserzahlte wie der große Gustavus, schwere Prügel bekamen wiroft; ich mußte oft meinen Kopf gegen meine alten Bekannten,die schwedischen Federn, anrenneu; Euer Gnaden muß wissen,das find doppeltgespiyte Pfosten mit Eisen an jedem Ende be-schuht, und sic werden vor den Abtheilungen der Piken auf-gepflanzt, um das Einbrechen der Reiterei zu verhindern. Be-sagte schwedische Federn sehen zwar sehr hübsch aus, denn siegleichen dem Gebüsch oder kleineren Bäumen des Waldes, so-wie die gewaltigen Piken, in Schlachtordnung dahinter auf-gesteckt, den schlanken Fichten eines solchen entsprechen; siesind aber nicht so sanft anzufaffen wie das Gefieder einerGans. Jedoch ungeachtet der schweren Prügel und des leich-ten Soldes kann ein Cavalier der Fortuna im kaiserlichenDienst ziemlich gut gedeihen, denn man fleht nicht so genauwie bei den Schweden auf seine Nebengcbühren; that einOffizier nur seine Pflicht auf dem Felde, so pflegte wederWallenstein, noch Pappenheim, noch der alte Lilly vor ihmans das Schimpfen der Bauern und Bürger gegen einen Offi-zier oder Soldaten zu hören, welcher sie etwas zu sehr bisauf das Fell geschoren hatte. Somit konnte ein erfahrenerCavalier, der nach unserem schottischen Sprüchwort den Kopf