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verachtet, Mylord, den Gewinn der Ehre schmutzigem Gewinnnachzustellen."
„Aber sollten diese Rückstände," fragte Lord Menteith, „demSoldaten nickt zu einer bestimmten Zeit gezahlt werden?"
„Mylord," antwortete Dalgetty, „ich nehme es.ans meinGewissen für bestimmt an, daß kein einziger Kreuzer davonjemals erlangt werden konnte. So lange ich dem unbesieg-baren Gustavus diente, habe ich keine zwanzig Thaler, die mirangchörten, auf Einmal gesehen, wenn ich solche nicht nacheinem Sturm oder Sieg bekam, oder sie mir in einer Stadtoder in einem Dorfe holte, wobei ein Glncks-Cavalier, welcherden Äriegsgebranch kennt, selten einen kleinen Profit zu machenunterläßt."
„Jetzt wundere ich mich noch," sagte Lord Menteith, „mehrdarüber,, daß Ihr so lange im schwedischen Dienst gebliebenseid, als daß Ihr zuletzt ihn anfgegeben habt."
„Auch wäre ich nicht darin geblieben," antwortete der Ritt-meister, „wenn nicht jener große Feldherr und König, derLöwe des Nordens und das Bollwerk des protestantischenGlaubens, in ganz besonderer Weise Schlachten gewonnen,Städte genommen, Landschaften erobert und Kontributionenerhoben hätte, wodurch sein Dienst für alle guterzogenen Ca-valiere, welche das edle Waffenhandwerk betrieben, einen un-widerstehlichen Reiz erhielt. So schlicht wie ich bin, Mylord,habe ich selbst das ganze Stift Dinkclsbühl in Franken regiert;ich wohnte im Palast des Abtes, trank seinen hesten Wein mitmeinen Kameraden, zog Kontributionen, Requisitionen undkleine Geschenke ein, und unterließ es nicht, mir die Fingerzu lecken, wie es einem guten Koch geziemt. Aber mit allerdieser Herrlichkeit ging es schnell abwärts, nachdem unsergroßer Herr und Meister auf dem Schlachtfelde von Lützen