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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Das Aeußere des Reiters entsprach sehr wohl dieser mili-tärischen Ausrüstung, woran er seit langer Zeit gewöhnt znsein schien. Seine Gestalt überstieg die mittlere Größe nndzeugte von genügender Kraft, nm die Schwere der Angriffs-wie Vertheidignngswaffe leicht zn tragen. Sein Alter mochteetwas mehr wie vierzig Jahre betragen, und seine Gesichts-züge waren die eines entschlossenen, vom Wetter gebranntenVeteranen, welcher manches Schlachtfeld gesehen und mehrwie Eine Narbe davon getragen hatte. Er hielt ungefähr inder Entfernung von dreißig Ellen, richtete sich in den Steig-bügeln ans, als wolle er rekognosziren und über den Zweckder entgegengesetzten Partei Gewißheit erlangen; dabei brachteer seinen Stutzer unter den rechten Arm, daß er denselbenbei erforderlicher Gelegenheit brauchen konnte. Er war Den-jenigen, die seine Weiterreise zu unterbrechen geneigt schienen,in jeder Hinsicht mit Ausnahme der Zahl überlegen.

Der Führer der Gesellschaft war allerdings wohl beritten,nnd trug ein Büffelwams mit der halb militärischen Kleidungjener Zeit; seine Leute aber trugen allein rauhe Jacken vondickem Filz, welche kaum die Schärfe eines Schwertes, wennein starker Mann es führen würde, hätten zurückhalten kön-nen; keiner von ihnen hatte andere Waffen wie Schwerterund Pistolen, ohne welche Leute von Stande nebst den Be-dienten in jenen unruhigen Zeiten selten auf Reisen gingen.

Als sie sich eine Minute lang angeblickt hatten, sprach derjüngere Herr die Frage ans, welche damals in dem Mundealler Fremden gewöhnlich war, die in solchen Umständen sichbegegneten:Für wen seid Ihr?"

Sagt mir zuerst," erwiderte der Soldat,für wen seidIhr? Die stärkste Partei muß zuerst reden."

Wir sind für Gott und König Karl," erwiderte der erste