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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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als er bemerkte, daß die Drei auf ihn zueilten; als er sah,daß sie auhielten und eine Front bildeten, welche den Wegvollkommen einnahm, verminderte er die Schnelligkeit seinesPferdes »nd ritt mit großer Vorsicht heran, so daß jede ParteiGelegenheit hatte, einander genau zu betrachten. Der einsameFremde ritt ein schönes, für den Militärdienst abgerichtetesPferd, welches kräftig genug war, um das große, ihm auf-gebürdete Gewicht zu tragen, und sein Reiter saß auf demKriegssattel in solcher Weise, daß man wohl sah, er sei mitdem Sitz vertrant. Er trug eine glänzende, blank geputzteSturmhaube mit einem Federbnsch, einen Brustharnisch, wel-cher dick genug war, um einer Flintenkugel Widerstand znleisten, und ein Rückenstück von leichtem Material. DieseBertheidignngswaffen trug er über einem Büffelwams; er warferner mit einem Paar Fechthandschuhen oder Eisenhandschuhenangethan, deren Stulpe ihm bis zum Ellbogen reichten, undwelche wie seine übrige Rüstung von blankem Stahle waren.Vor seinem Militärsattel hing ein Pistolenhalfter; die Pistolenüberstiegen bei weitem die gewöhnliche Größe, waren beinahezwei Fuß lang und von solchem Kaliber, daß zwanzig vondenselben geschossene Kugeln auf ein Pfund gingen. Ein Rie-men von Büffelleder mit einer breiten silbernen Schnalle hieltau der einen Seite einen langen Degen mit zwei Schneiden;derselbe hatte einen starken Korb mich eine Klinge, die sowohlzum Hiebe wie zum Stiche sich eignete. Auf der rechten Seitehing ein Dolch von ungefähr 18 Zoll; ein Bandelier hielt aufseinem Rücken eine Stutzbüchse und ward von einem zweitengekreuzt, worin sich seine Patronen befanden. Stählerne Bein-schienen reichten bis an die Spitzen seiner großen Steifstiefelnund vervollständigten die Ausrüstung eines gut bewaffnetenReiters jener Zeit.