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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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Reisenden den höchsten Reiz darbictc. Diejenigen aber, welchein den Tagen der Ungewißheit und der Furcht auf Reisen ge-hen, achten wenig auf malerische Umgebungen.

Der Herr ritt, so oft es der Wald erlaubte, neben einemseiner Diener oder neben beiden, und schien sich ernstlich mitihnen zu unterhalten, wahrscheinlich weil der Unterschied desRanges bereitwillig von Denjenigen aufgegeben wird, welcheeine gemeinsame Gefahr theilen muffen. Die Stimmung derangesehensten Leute, welche diese wilde Gegend bewohnten,und die Wahrscheinlichkeit, daß dieselben an den bald zu er-wartenden politischen Erschütterungen Antheil nehmen wür-den, bildeten den Gegenstand ihres Gespräches.

Sie waren noch nicht die Hälfte des Weges von der Flächedes See's an hinaufgekommcn, und der junge Herr zeigte sei-nen Begleitern den Platz, wo ihre beabsichtigte Straße sichnordwärts wandte, den Rand des Wassers verließ und eineBergschlucht rechts Hinanstieg, als sie einen einzelnen Reiternach dem User hinabkommeu sahen, so daß er ihnen begegnenmußte. Der Widerschein der Sonnenstrahlen auf seinemHelm und Brustharnisch erwies, daß er bewaffnet war, undder Zweck der andern Reisenden erheischte, daß er ungefragtnicht vorüber durfte.Wir müssen wissen, wer er ist," sagteder junge Herr,und wohin er gehen will." Er spornte seinPferd und ritt so schnell wie es der rauhe Weg erlaubte, wäh-rend seine zwei Begleiter ihm folgten, bis er de» Punkt er-reichte, wo der Paß an der Seite des See's von demjenigendurchschnitten wurde, welcher an der Schlucht hinunter kam;so ward der Möglichkeit vorgebengt, daß der Fremde ihnenauswich, indem er auf letztere Straße, bevor er sic erreichte,nicht einbiegen konnte.

Der einzelne Reiter hatte sein Pferd ebenfalls angespornt,