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20 (1852) Der schwarze Zwerg und eine Sage von Montrose
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feierlichen Vertrag verletzt, in dem Verdacht ihre Rechtferti-gung findet, daß derselbe bei gewissen zukünftigen Ereignissenvon der andern gebrochen werden wird, erwähnen wir weiter--hin zwei andere Umstände, welche bei den schottischen Regen-ten und bei der Nation wenigstens einen gleichen Einfluß üb-ten, wie die Zweifel über die Rechtlichkeit des Königs.

Die erste dieser Ursachen war die Beschaffenheit des Heeres.An der Spitze desselben stand ein armer und unzufriedenerAdel, unter welchem die Offiziersstellen hauptsächlich vonschottischen Glückssoldaten bekleidet wurden, die währenddesdreißigjährigen Krieges in Deutschland gedient hatten, bis siedort allen Unterschied der politischen Grundsätze und sogarder Nationen durch die Annahme eines Söldnerglanbcns undeiner Söldnertrene verloren, nach welcher die hauptsächlichstePflicht des Soldaten nur in der Treue gegen den Staat oderFürsten bestand, von welchem er seinen Sold erhielt, ohne daßRücksicht sowohl auf die Gerechtigkeit des Krieges, oder aufihre eigene Verbindung mit einer der kämpfenden Parteiengenommen wurde. Auf Leute dieses Schlages wendet Grotiusden strengen Ansspruch an:biullum viiae genns est impro-liius, gusm eorum, gui sine causae respectn mercecie con-ckueti militant, d. h. keine Lebensweise ist schändlicher, alsdiejenige solcher Leute, welche, ohne Rücksicht auf die Sache,um Sold Kriegsdienste leisten." Für diese Söldner, ebensowie für die armen Edellente, mit denen sie im Befehl ver-mischt wurden, und welche dieselben Meinungen leicht annah-men, bot der Erfolg des kurz dauernden Einfalls nach Eng-land 1641 einen genügenden Grund, um einen so einträglichenVersuch zu erneuen. Der hohe Sold und die freien Quartierein England hatten einen starken Eindruck in der Erinnerungdieser militärischen Abenteurer hinterlaffen, und die Aussicht,