vernommen) man schloß, daß der König, wenn er seine auf-ständischen englischen Nnterthanen durch Waffengewalt besiegthätte, in kurzer Zeit auch an den Schotten Rache nehmenwürde, weil sie das Beispiel gegeben hatten, die Waffen gegenihn zu ergreifen. Dicß war die Politik, welcher gemäß eineHülfsarmce nach England geschickt wurde; auch ward dieselbein einem Manifest ausgesprochen, welches die Gründe dar-legte, weßhalb Schottland diese wichtige Hülfe dem englischenParlamente im entscheidenden Augenblicke gab. Das englischeParlament, hieß es dort, sei den Schotten schon freundschaft-lich gewesen und könne wiederum in demselben Verhältnissestehen; der König habe zwar kürzlich die Religion nach denWünschen der Schotten eingerichtet, habe ihnen jedoch keinenGrund zum Vertrauen in seine königliche Erklärung gegeben,denn man finde, daß seine Versprechungen und Handlungenmit einander nicht im Einklänge ständen. Die Schlußwortelauteten: „Unser Gewissen und Gott, welcher größer ist alsunser Gewissen, gibt uns Zeugniß, daß wir nur für denRuhm des Höchsten, für den Frieden beider Nationen und dieEhre des Königs auf gesetzlichem Wege diejenigen zu unter-drücken und zu bestrafen beabsichtigen, welche Israel verwirrthaben, welche die Feuerbrände der Hölle, die Koras, die Bi-leams, die Hamans, die Tobias unserer Zeiten sind; ist dießgeschehen, so sind wir zufrieden. Wir haben auch einen mili-tärischen Feldzug nach England zur Ausführung dieser from-men Zwecke nicht eher begonnen, als bis alle anderen Mittelohne Erfolg geblieben waren, und nur dieses einzige, Ulti-mum et unicnm Uemeäium, das letzte und einzige Hülfsmittel,uns übrig geblieben ist."
Indem wir den Casuistcn die Entscheidung überlassen, obeine Partei, welche einen Contrakt abschlicßt, wenn sie einen