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Clemcntine: „Meine Ahnung, o meine Ahnung! Ich kann nichtweiter. Laß mich Odem schöpfen."
Sie sank mit diesen Worten kraftlos. Er hielt sie im Fallen.Er hob sie auf seinen Arm und trug sie schnellen Schrittes fort.Nicht lange war er gegangen, bemerkte er in der Finsterniß unterden Bäumen einen wartenden Wagen. Er näherte sich demselben.Ein breitschultriger Mann saß auf dem Kutschenbock; ein Andererriß den Kutschenschlag auf und rief mit gedämpfter Stimme: „Ge-schwind, hinein! geschwind! wir dürfen keinen Augenblick verlieren."Man hob die entkräftete Clementine in den Reisewagen; schnellfolgte Wilmson. Der Diener sprang auf den Kutschensttz. ImTrab ging'S davon.
Clementine schien in einer Ohnmacht. Wilmson gerieth in Angst.Er wollte halten lassen, in der Hoffnung, frisches Wasser in derNähe zu finden. Er lehnte sich zum Kutschenschlag hinaus undrief: „Krabb, Krabb!"
„Teufel, was soll das, Herr Wilmson, sind Sie toll und be-sessen?" erwiederte die Stimme des barschen Invalide» durch dieFinsterniß und der Wagen flog unaufhaltsam weiter. Zum Glückerholte sich Clementine. Sie that einen tiefen Seufzer. Sie hoban zu sprechen und fragte: „Wo sind wir?"
Es gelang ihm, liebkosend die Furchtsame zu beruhigen. Wasihn selber aber am meisten beruhigte, war eine Flasche Malagaund einige Eßwaare, die er beim Suchen und Nmhertappen in denWagentaschen fand. Der edle, bittersüße Fcuertrank aus den hes-perischcn Gärten stellte Clementinens Kräfte her, und erquickteauch ihn, daß er zur frohen Laune zurückkehrte. Welch eine himm-lische Nacht, wenn schon kein Stern herniederfunkelte! Sein jungesWeib an der Brust, schien es, als werd' er in einem Wolken-wagen dnrch die Lüfte getragen.
Bald aber hatten die Glücklichen neue Ursache zur Unruhe. Man