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erscheinen. Der Ordonnanzoffizier aber hatte Eile, und gebot,ihm zu folgen.
17 .
Der Stachel der Ferse, der Schrecken des RufsVerdoppeln den Donncrgaloppschlag des Hufs.
Sie wurden in ihrem Zuge zum ziemlich entfernten Schlosseauf eine sehr unerwartete Weise unterbrochen. Kaum hundert Schrittemochten sie gegangen sein, als ihnen fluchend und brummend mitgroßer Hast ein Stelzfuß entgegenkam. Wilmson erkannte sogleichden getreuen Krabb, und streckte ihm durch die Dunkelheit die Handentgegen. Er war'S. Wilmson gebot ihm Schweigen und deuteteauf den Offizier. „Ist Alles bereit? Wo sind Wagen und Pferde?"flüsterte er ihm zu.
„Kreuzbataillon, draußen an der Havelbrücke!" murrte dorAlte, und noch ein paar Flüche dazu.
„Geh' und erwarte mich!"
Mehr sprachen sie nicht. Clcmentine zitterte an allen Gliedern.Wilmson tröstete sie, aber verricth durch seine eigene Bewegungund den ungewissen Ton seiner Stimme, in welche Unruhe dasZusammentreffen aller dieser Umstände ihn gestürzt hatte.
Sie kamen zum Schlosse. Es herrschte Todesstille darin. VonZeit zu Zeit hörte man aus entfernten Zimmern eine harte Stimmedonnern. Es war die Stimme des Königs.
In einem Saale, wo sonst die königlichen Bedienten sich auf-zuhalten pflegten, befand sich der Gardeoberst. Als er Wilmsongewahr ward, trat er ihm näher und sagte: „Du bist brav, meinSohn. Dein Schicksal ist aber nicht mehr zu ändern. Der Königist gegen den Kommandanten ergrimmt. Dir war ein sehr großes,langes Mädchen zur Frau bestimmt, dem der König diesen Mor-