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und ziehe mit Fritz zu dir hinaus in die Freiheit, sobald ich michhier von allen Banden loSgerissen habe. Sie war vor Frcnde außersich. Ich erzählte ihr, was mit dir geschehen sei. Sie dachte anihren unglücklichen Gatten, und warf ein bitteres, fürchterlichesWort über die Gewaltigen dieser Welt hin. Dann aber sagte sic:„ Ich danke diesmal dem Könige. Er macht mir den Abend meinesLebens schön, ohne cs zu wollen. Laß anspanncn; mir brennt dieserBoden unter den Sohlen."
Die Ruhe, mit welcher Herr Wilmson zu seinem Sohne sprach,wirkte besser auf dcS Jünglings Gemüth, als jeder Trostspruch. Erbetrachtete die überraschende Begebenheit der letzten Stunden wieein Abenteuer, die Reise nach Potsdam mit den übrigen Rekrutenwie eine Lnstparthie, und seinen Eintritt in die Garde wie eineMaskerade. Er schied heiter von seinem Vater, und erinnerte diesennur noch, ihm mit andern Sachen auch das weiße Tuch und denMeerschaumkopf nachzusendcn.
Folgendes Morgens, mit Sonncnansgang, wanderte der Ne-krutentransport zum Thor hinaus über die Elbbrücke. Fritz, umnicht die Augen der Menschen zu sehr aus sich zu ziehen, hatte diezierlichen Kleider, in denen error dem Könige erschienen war, mitden abgetragensten Rciseklcidern vertauscht. Er wanderte nieder-geschlagen vor sich hin. Am Ende der Strombrücke hörte er sichrufen. „Alle Wetter und Hagel, Fritzchen, wer hätte uns gesternfrüh erzählt, daß der Blitz so schnell in den Pulvcrthurm fahrenund Alles sprengen würde! Aber das sag' ich Ihnen, der Königund der alte Defsaucr meinten es verdammt gut mit Ihnen. NurSie sind an Allem Schuld. Sic ganz allein! Warum sind Sieso schön und lang aufgeschossen, daß Sie Kopfslängc über Alleswegsehcn? Warum machten Sic sich nicht klein, oder krumm, oderlahm? Sie kennen die Grille »nsers braven Königs!"
ES war der Invalide Krabb, der dem jungen Wilmson die Hand