Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
Seite
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rück," sagte der Vater,so wird er dir und mir noch einmal er-scheine». Ich lasse Tuch und Meerschanmpfeifenkopf auSrufen, auS-trommcln, in die Zeitungen setzen, in die Berliner, in die Ham-burger; lasse Zettel an die Straßenecken kleben, sogar an dieKirchenthürcn."

Unter diesen Gesprächen, die mannigfach wechselten und vonZeit zu Zeit durch das Gesinde unterbrochen wurden, welches mitFragen wegen der Anordnungen zum Feste kam, ward es nennUhr. Herr Wilmson und sein Sohn machten sich auf, um vor demGastmahle dem Kommandanten den verlangten Besuch abzustatten.Sie gingen schweigend neben einander durch die Straßen, jedereigenen Gedanken nachhängend. Derselbe Offizier, welcher gesternden Befehl übcrbracht hatte, stand vor der Thür des Komman-dantenyauseS. Er führte die Ankömmlinge eine breite Treppe hin-auf in einen geräumigen und prachtvollen Saal. Vor der Saal-Pforte standen zwei Grenadiere mit zngespitzten Mützen und schwarz-gewichstem Knebelbart. Im Saale gingen Offiziere von ver-schiedenen Regimentern auf und ab, ohne die Hercintretenden,welche sich schüchtern und ehrfurchtsvoll verneigten, eines Blickeszu würdigen.

Nach einer Weile trat ans entgegengesetzter Thür ein Garde-offizicr und rief in den Saal hinein:Ob der Kaufmann da ist,und sein Sohn?" Herr Wilmson und Fritz stellten sich demRufenden sogleich dar.Nur mir nach!" rief der Gardcofsizier,und sie folgten ihm in ein anstoßendes kleines Zimmer.Hierwartet, bis Ihr gerufen werdet!" sagte er, entfernte sich durcheine andere Thür, kam nach einer Minute zurück und rief:Erda, der Alte, geht zuerst hinein. Der Junge wartet noch." Da-mit führte er Herrn Wilmson in das Zimmer, wo er ihn vcr-inuthlich erst gemeldet hatte.

Fritz vergaß in diesem Augenblicke seiner schönen Unbekannten,