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wunderbare» Lust selbst nicht mehr, denn ich ruhte und schwebteselber wie ein Glanz im Glanze, DaS kommt daher, sagte, dochnicht mit menschlicher Stimme, ein Heller Strahl, der mich durch-drang — aber es war das Wesen meines Gatten — das kommtdaher, weil du bei mir bist. Und dein gewesener Bruder Antonund sein gewesene^ Sohn Fritz sind auch da, — Wie, rief ich,Alles gestorben? — Darüber erwachte ich; aber ich hörte michwachend noch das Wort gestorben rufen, und cs war finster ummich, und es hallte meine Stimme von den Wänden zurück, daßcS mich mit Entsetzen durchschauerte. Indem schlug die Thurm-uhr der St, Znhanniskirche Mitternacht, Ich lag in, kalten Angst-schweiße, Erst gegen Morgen entschlummerte ich,"
Herr Wilmson sagte: „So gcht'S, wenn man wohlgemeintenRath verachtet. Warnte ich dich nicht gestern Abend, nichts vonden Neunaugen zu essen? Sie machen mir jedesmal Nnverdaulich-keit und unruhigen Schlaf. Und dergleichen Träume können einemganzen Tage die widerlichste Farbe geben,"
Da brachte Fritz einen Brief, den eine fremde Dicnstmagd ihmfür seinen Vater gegeben, Herr Wilmson öffnete und fand keineUnterschrift, sondern nur die wenigen Zeilen: „Ein guter Freundermahnt Herrn Wilmson, nach Empfang dieses ins Bett zu gehen,und für einige Tage todtkrank zu werden oder zu scheinen. Er-wähnter guter Freund weiß aus sichern, Munde, daß Herr Wilm-son dem Könige allzugut gefallen hat, Saplsnti sat."
Anfangs stutzte Herr Wilmson beim Lesen dieser räthselhaftenZeilen; die Handschrift war ihm unbekannt, Dan» sah er lächelnd,mit argwöhnischer Schalkheit, seine Schwester an, zerdrückte dasPapier in seiner Hand und steckte es ein.
Nun erzählte Fritz von seinem gestrige» Abenteuer, von derSchönen im Traucrkleidc, ihrem geraubten Schnupftuche und Meer-schaumkopf und dem Zeisig mit dem glänzenden Hutknopfe, Herrn