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8 (1851)
Entstehung
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zu prächtig, nichts zu thcuer. Während des Essens sollte» sichseine Schwester und sein Fritz still entfernen und verschwinden, ohneLebewohl. So wollte er'S.Denn großem Schmerz," sägte er,hilft große Zerstreuung am besten ab. Das Gcmüth wird imGleichgewicht erhalten. Ich kenne mich, ich bin zu weich; darumthu' ich Fürsorge. Ich halte es mit Till Eulcnspicgcl: ernstenSinn, wenn Alles glückt, leichten Sinn, wenn'S übel geht."

Als Fran von Moos bei ihm erschien zum Frühstück, konnte siesich nicht erwehren, ihm weinend um den Hals zu fallen. Bruder,ich jammere nicht wegen unserer Trennung," sagte sie,aber dieEinladung zum Kommandanten, glaube mir'S, es steht dir unduns Allen Unheil bevor."

Er lachte.

Ich hatte einen fürchterlichen Traum diese Nacht. Ich sahmeinen verstorbenen Mann. Zch wunderte mich, ihn noch lebendzu sehen. Man stirbt nicht, sagte er, wen» man von der Erde geht.Bis du zu mir kommst, besuch'ich dich zuweilen, wie ich schon oftgcthan habe. Jetzt begleite mich in meine Wohnung. Wo wohnstdu? fragte ich. Cr zeigte auf eine uralte Kirche. Wir tratenhinein. Wir gingen mit schallenden Schritten durch ein Todten-gcwölbe. Links und rechts Reihen von Särgen. Er legte sich ineinen leeren Sarg. Der dort, sagte er, und zeigte auf einenandern leeren, ist für dich, wcnü du kommst. Die dort schlafe»gut; fuhr er fort und zeigte zu seiner Rechten. Ich blickte hinund erblickte dich, Anton, in dem einen und Fritz in dem andernSarg. Mich übersiel ein Schauer. Hättest du sic nur gewarnt,sie wären noch nicht hier! sagte mein Mann.Ich habe sie jagewarnt! sagte ich, und Thräncn verdunkelten meinen Blick, sodaß ich die Särge nicht sah, sondern es floß ein milchweißer Schaumdarüber. Und Alles lösetc sich in dem Schimmer auf, der von obenher aus unendlichen Fernen strahlte; und ich fühlte mich in einer