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Vater Wilmson sirich der Schwester lächelnd mit der Hand überdas Gesicht. „Weg mit de» Sorgen!" sagte er: „Du bist nochimmer, wie vor zwanzig Jahren, die kummervolle Juliane! Laßtuns ins HauS treten, es wird kühl. Wir nehmen noch ein Schlaf-trünkchcn. Fritz, fort in den Keller; eine Flasche Malvasier!"
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Als er das hörte, rief er ansMit bitterlichen Zähren:
Mein Beispiel soll die ganze WeltBedacht und Klugheit lehren.
Alte Ballade von Eschen bürg.
Des andern Morgens war Alles im Wilmson'schen Hause frühin Bewegung, um die Vorbereitungen zum Abschiedsfeste zu machen,welches Herr Wilmson seiner Schwester gab. Dieser Ehrenmann,sonst schlicht und recht in allen Dingen, pflegte in seiner Haus-haltung Sparsamkeit zu üben, welche fast an Knauserei grenzte.Aber bei außerordentlichen Anlässen wußte er seines Aufwandes fastkein Maß und Ziel. Da wurden die köstlichsten Leckerbissen umjeden Preis herbeigeschafft; die theuersten Weine sollten in Strömenfließe»; die stets geschloffenen Prachtzimmer seines Hauses wurdengeöffnet, und statt des blinden Zinns auf den Tischen glänztensilberne Teller und Schüsseln, und den Boden bedeckten morgen-ländische Teppiche. Bei fünfzig Personen seiner Bekanntschaft warenheute zum Abschiedsschmause cingeladcn. Zwei Mnsikchöre solltenabwechselnd in entfernten Nebenzimmern, währenddes Gastmahls,das Ohr der Gäste ergötzen. Ringsum an de» Wänden prangtenund dufteten in geschmackvollen Porzellanvascn malerisch geordneteBlumen. Er selbst ging von Zimmer zu Zimmer umher, nachzu-schauen, ob sein Wille gehörig vollzogen werde. ES war ihm nichts