tän, wie Diebe, die sich davon machen müssen?" rief ihm HerrLinthi zu,
Kapitän Smith crwiedertc lachend: „Ja, ja! erst den Raub inSicherheit, und den Hals dazn! Heda, Herda, Midshipman, oderIhr da, Hofmeister! Führt diesen Herrn zu seinem Zimmer insHalbdeck,"
FortunatuS fand in dein ihm angewiesenen, ungemein zierlichenGemach des Verdecks alle kleinen Bequemlichkeiten, welche diesinnige Ueppigkeit eines Seefahrers erfinden kann, und mehr, alsihm selbst die Wohnung zu Messina gewährt hatte: prächtige Fuß-tcppiche, große Wandspiegel, Mahagonitischchen, SofaS, Büchcr-sammlnng von auSgcwählten Klassikern Italiens und Englands;ein köstliches Fernrohr; ein noch kostbareres Reisebesteck von eng-lischer Arbeit, mit allen Nothwcndigkciten und Entbehrlichkeitenbereichert, welche der Prachtliebe oder Gemächlichkeit eines wan-dernden Lords dienen. An der Wand schimmerten ein Paar Pisto-len , zwischen welchen ein kleines Brustbild hing, FortunatuS würdegeglaubt haben, durch Jrrthnm ins falsche Zimmer geführt wordenzu sein, hätte er nicht zugleich seinen Ncisckoffer, dazu den treuenHabersack und über einem der Polsterstühle seinen Mantel erblickt.
Wie er ans das Gemälde zwischen den Pistolen seine Augenmit mehr Aufmerksamkeit heftete, erkannte er in demselben miteiniger Verwunderung das Abbild seines Freundes Georg Down.
Er stand lange in seiner llcbcrraschnng gerührt und froh davor.„Also du wußtest um meine Flucht, guter Georg?" redete er ihn inGedanken an: „Also Kapitän Smith vcrrieth mich, der Schwätzer!Und du verstandest, warum ich dir aus der Reise Geheimniß machte,und ehrtest meine Gründe schweigend? Dank dir, guter Georg,Nun bin ich reich. Dein und BcatricenS Bild sind die wahrenKleinodien, welche ich ans Europa mit mir über das Weltmeerführe, Ade, mein Georg!"