Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
Seite
294
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gern') auf den nackte» Rücken zum Lohn. Was haben wir davon?Der Kapitän ist ein Teufel i Fort! fort!"

Fortunatus, welcher aus Allem schloß, daß es mit diesem plötz-lichen Nntersegelgehen eigenes Bewandtniß haben müsse, nahmflüchtigen Abschied von seinem Wirth; nur flüchtigen, wenn auchherzlicher», von der sanftesten aller sanften Pflegerinnen eines kran-ken Jünglings. Ihre Thränen schienen fast Zeuge einer untröst-lichen Nene zu sein, für eine so schnelle Herstellung mitgewirkt zuhaben. Und alle Geschenke, mit welchen seine Dankbarkeit sic ge-schmückt haben mochte, drohten sich bei ihr in stumme Anklägerseiner Nndankbarkeit zu'vcrwandcln.

Die Matrosen drängten ihn fast mit einiger Gewalt hinaus indie morgcnstillcn Gaffen, wo sich die langen Reihen vcr Wohnungenund Paläste schon im schüchternen, falben Erstlicht des Tages be-merkbar machten. Wie im Wettrennen ging's zum Hafen hinab,und in die harrende Schaluppe; und mit raschem Nudcrschlag überdas bleiche Licht der Wellen gegen die Fregatte. Die Anker der-selben waren wirklich schon über Grund, und das Schiff fing an,langsam zu treiben. Sobald der letzte Mann aus der Schaluppeau Bord desselben stand, donnerten die Kanonen dem schlummern-den Mcsfina zum Abschiedsgruß Von den Stkckschauzcn des wach-samen Kastells gaben die Fenerschlünde Antwort.

Der Wind hatte zwar günstige Richtung zum Auslaufen ausder Rhede, war aber schwach; deswegen, wie der Hafen verlassenworden war, ließ der Kapitän nach und nach immer mehr Segelbeisetzen. Seine Beschäftigungen hinderten ihn, sich mit Fortnna-tuS bei dessen Ankunst gesprächig einzulassen.

Warum aber in so stürmischer Eilfertigkeit mit uns, Kapi-

l7«r o/" mitte tal/r, eine ncunricmigc Geißel, zur Strafe derMatrosen ans englischen Schiffen.