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gesagt, mit langer Nase ab. Hier, Sir, belieben Sie die Listeselber cinzusehcn, Nummer gegen Nummer gehalten und 20,000Pf. Sterling, dabei blcibt's! Und um Ihnen alle Mühe zu er-sparen, da ich von Amtswegen ein Geldmann bin," fuhr er fort,indem er seine kostbare Brieftasche hervor nahm, „behalt' ich dasLoos, Sir, und zahle Ihnen den Betrag, wenn cs Ihnen beliebt,in einigen Banknoten." Mit diesen Worten legte er die Bank-zcttcl neben einander ans den Tisch und sagte: „In vollkommenerNichtigkeit; 20,000 Pfund. Zählen Sie selbst nach."
— Ich glaube, Sie scherzen, Sir! rief Fortunatus erschrocken.
„Mit Banknoten, Sir Linthi, oder besser Sir Fortunatisfimus,ist so wenig Spaß zu treiben, als mit geladenem Gewehr!" riefder Schatzmeister lachend und steckte das Loos mit großer Sorg-falt in die Brieftasche.
— Aber ich kann Sie nicht um Ihr Loos und den darauf ge-fallenen Gewinn bringen!
„Sic werden erlauben, Sir Linthi, das Loos ist seit gesternIhr Eigenthum, weil Sie, gleich meinen übrigen Gästen, daskleine Geschenk nicht verschmähten. Ich schätze mich glücklich, daßeS Ihnen Frucht trug."
— Unmöglich, Sir! Sie ängstigen mich. Behalten Sie dieBanknoten. Ich habe nicht einen Schatten des Rechts zu dieserungeheuer» Summe.
„Ich aber, Sir Linthi, keinen Schatten des Schattens!" ver-setzte immer und immer lachend der ehrlichste Schatzmeister: „Ichmachte Ihnen auch kein Geschenk von 20,000 Pfund, sondern miteiner Kleinigkeit, wie Sic selber begreifen."
Der Streit zwischen beiden ward auf solche Weise und so langefortgesetzt, bis Sir Down dazu kam. Als dieser znm Schieds-richter angcrufen wnrde, die Ursache des sonderbaren Zwists er-fuhr, die Banknoten und daneben den Schweizer mit einem Ge-