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R c i ch t h ii in und A r m u t h.
Sie blieben den Tag bis spät Abends beisammen. Am Morgendarauf, als sich der Schweizer kaum halb «»gekleidet hatte, pochtees schon wieder an seiner Thür. Er eilte, dem Freunde anfzu-schließcn. Statt desselben aber sah er den Kriegszahlmeister ein-trcten.
„Für eine gute Botschaft, Sir Linthi, mach' ich mich gernselber auf die Beine!" sagte der gefällige Mann und lachte dabeivon Herzen, wie närrisch: „Wir Andern ziehen mit langer Naseab und Ihnen reicht die Glücksgöttin das Mäulchen."
— Wie so, Sir? erwicdcrte Herr Linthi i Bringen Sie mirvom General For das Patent?
„Nicht so, Sir, Ihr Taufname lautet sonderbar genug Fortu-natuS? Gut denn, ein Patent von Ihrer lieben Schwester For-tuna. Zeigen Sie mir doch das Papier, worin ich Ihnen beimFrühstück gestern Hoffnungen gewickelt, zum Confckt, gab."
— Meinen Sie das LooS, Sir? Wahrhaftig-sagte For-
tunatuS verlegen und suchte dabei in allen Taschen: Ich bin einzerstreuter, nachlässiger Mensch. Kein Gedanke mehr kam mirdaran. Aber doch glaub' ich'S eingesteckt zu haben.
„Nur nicht verloren! das wäre ein verzweifelter Streich, Sir-Geldangelegenheiten sind Weltangclegenheite»; alles klebrige istDunst im Gehirn, Weibcrkram und Barbicrgcschwätz."
Fortunatus suchte lange vergebens und fand den Zettel endlichin einer Seitcntasche des Fracks. Der Schatzmeister setzte lachenddie Brille auf und rief: „Ganz richtig! " Er zog einige zusammen-gelegte Druckbogen hervor und schien Vergleichungen anznstellen.Dann rief er: „Vollkommen in seiner Nichtigkeit! 20,000 Ps. Ster-ling ! Ich gratulire von Herzen, Sir. Wir Andern ziehen, wie