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durch seine romantischen Entwürfe gezogen worden war. „Goddam!" rief er endlich: „es mag leichter sein, große Dinge zuvollbringen, als gute! Aber, unter uns gesagt, bei dem Allemist etwas Eis in Ihrer Liebe, wie mich dünkt. Sie haben alsodie reizende Beatrice nicht mit eigentlicher Leidenschaft geliebt?"
— Ich? nicht geliebt? nicht mit Leidenschaft? — rief Fortu-natas und blieb stehen, und hob die Angen stumm gen Himmelund eine Thräne quoll in ihnen empor. Er trocknete sie schnellund sagte: O lieber Freund, brechen wir davon ab! Ich könnte»och einmal in die Krankheit zurücksallcn, von der ich kaum genese.Ich bin zu reizbar; ich empfinde es. DaS ist zurückgebliebeneSchwäche von den Fiebern, Eben, weil ich Beatricen abgöttischliebe, und ihre Achtung allein noch der Trost und Stolz meinesarme», halbvcrnichtctcn Lebens ist, muß ich die Raserei der Leiden-schaft bekämpfen. Ich will nichts, als das Bewußtsein retten,ihres Andenkens Werth zu stehen. Aber noch traue ich dem Siegenicht und fürchte mich vor mir selber. Darum mag ich jene Villanicht sehen; darum muß ich aus Messina fliehen. Hindern Siemich nicht, ein männlicher Mann zu bleibe»,
„ Fortunatus!" rief Sir Down und fiel ihm um den Hals:„Nenne mich Du! nenne mich Bruder, du große Seele, und er-höhe mich zu dir mit deiner Freundschaft, Wir schließen den ewigenBruderbund in unser» Thränen, wie andere im Weinrausch,"
Der Schweizer drückte den jungen Briten schweigend und herzlichan seine Brust,
„Lache mich nicht aus, daß ich weinen muß!" fuhr der Britefort: „denn du weißt nicht, wie du mein Inneres umgekehrt hast,so sehr ich mich auch sträubte. Du bist mir ein Wcltversöhnergeworden. Ich trug im Grunde des Herzens Verachtung gegenunser ganzes Geschlecht, welches nur Tugend, wie eine häßlicheSchauspielerin Schminke, braucht. Ich kannte noch keinen Licht-,