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jedem derselben mit wachsendem Erstaune» einen Ring mit undohne Edelstein.
„Ich wag' cS kaum zu glauben!" sagte er zweifelnd und be-klommen, und dachte an Bcatricen.
„Wagen Sic'S doch nur! Ja, lieber Freund, ich bin'S selber!"rief eine männliche Stimme. Die Finger ließen los, und mitoffenen Augen sah er sich in de» Armen Sir Downs. Der Briteriß ihn mit närrischer Freude an sein Herz, küßte ihn, betrachteteihn dann lange stumm und mit thränenfeuchten Augen, und wieder-holte seine Umarmungen.
Fortunatug, weniger durch die unerwartete Wiedererscheinungdes längst verloren gegebenen Reisegefährten, als durch die un-gewohnten Freundschaftsäußerungcu desselben gerührt und betroffen,crwiederte diese aus vollem Herzen.
„Hab' tch'S Ihnen nicht vorausgcsagt," rief Sir Down, alswenn er die Ursache von Linthi's Verwunderung erriethe: —„nicht gesagt, ich würde verliebt in Sic werden, wenn ich nichtbei Ihnen wäre? Wie Hab' ich Sic gesucht in allen Ecken,Winkeln und Schutthaufen von Messtna! Keine Mutter sucht ihrverlornes Kind mit größerer Scelenangst. Ein halbstummcr Brumm-bär von Schweizcroffizicr gab mir vor vier oder sechs Wochen eineAnzeige, die ich auf Sie deuten konnte. Aber alle Spuren gingenvon da verloren. Wo kamen Sie hin? Wo steckten Sie? InPalermo, am Aetna, überall lief ich Ihnen nach. O, wie vielhält' ich Ihnen zu sagen! Aber, ich kann, ich soll, ich mag, ichdarf, ich will nicht." — Und mit diesen Worten schloß er seinenjungen Freund, den er auf der Austria halsstarrig von sich gestoßenhatte, mit neu aufiodcrnder Freude in die Arme.
„Ich vermuthete Sie längst im Reiche der Todten!" sagteFortunatus: „Wie entkamen Sie von Gerace aus den Fäusten derBriganten?"
Zsch. Nov. VIII. !> '