Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
Seite
269
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murmelte er leise vor sich:Wohl einer ander» Scilla bin ick ent-ronnen, und, wer weiß denn, welche CharvbdiS meiner noch harrt!"

Dieser Einfall, zu viel schon gebraucht und verbraucht, um da-mit auch nur einen Augenblick lang in der Vorstellung zu tändeln,lastete bald, als schwere Ahnung, auf ihm. Denn bald geuu.zmußte er erfahren, daß hier in Messina, am Ziel seiner Reise vonTriest, der ganze Zweck derselben verfehlt sei,

ES gelang ihm, nicht ohne Mühe, noch am Tage seiner An-kunft eine bescheidene, aber freundliche Wohnung im Hause eines-RcchtSgelehrten zu finde». Die Gasthöfe von Messina waren,wenigstens damals noch, von der Gattung derer, in welchen dieeiukehrenden Fremden den Wirth zn ihrem Gaste machen »nd bc-wlrthcn inüsscn. Ohnehin sah FortunatuS voraus, daß er ln derStadt zwar nicht bleibende Stätte finden, aber länger» Aufent-halt nehmen würde.

Sobald die kleinen häuslichen Angelegenheiten geordnet waren,wozu man auch Vermehrung und Ergänzung seiner Bekleidungzählen muß, um sich in Gesellschaften geltend zu machen, ver-wendete er die ersten Tage, jenen Brieffreund anfznsuchen, nachdessen Rath er gen Messina gekommen war. Eigentlich bedurfteeS für ihn keiner Tage zum Suchen, Denn er cmvfing früh genugGewißheit, daß der gute Freund, von dem er freilich übel bc-rathen worden, nicht zum Regiment Wattewhl, sondern Frohbcrggehört habe, aber in Malta, bei einem Aufstand der dortigen Sol-daten, nach schweren Verwundungen, gestorben sei.

Wie gefällig die Schwcizcrossizicrc ihrem LandSmannc auch be-gegnen mochten, konnten sie ihm doch für seinen Wunsch, näm-lich einer der Ihrigen zu werden, nur trübe Aussichten weisen. Esmangelte erstlich de» Regimentern im englischen Sold keineswegsan O'sizieren, nur an Soldaten; zweitens war auch das Loos derHauvtleute selbst, in Sizilien, so karg an Freuden, daß der Ehren-