Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
Seite
268
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Spiegelfläche der Meerenge schwinimend, mit seinem Wahrzeichenam Himmel, dem wehenden, wellige» Ranch seine«? Aetna.

Je tiefer das Beet in die See stach, je großartiger rollten sichdie prächtigen Küstenlandschasten aus einander, mit dem grünen-den Zickzack rer Vorgebirge und cinspringenden Buchten, den weichemperschwcllendcn Hügeln, bestreut Ven Dörfern nur wcißglänzen-ren Landhäusern, zwischen Obst- und Orangehaincn, Wein- undOclgärtcn, und Frnchtfeldcrn, Die ganze Lust war vom Wehl-'gernche der Blüthen CalabricnS schwer. Hier traten die niedrigenGebäude ven Pczzv dicht ans Wasser, wie ihren Fuji darin zubaden« entfernter glänzte das schöne Reggio herüber. Als wellteItalien wieder der ven ihm getrennten Trinacria znm Verein Handbieten, streckte sich das Vergcbirg Centre ins Meer hinüber, unddas Cap Pclere drüben seine sandige Landzunge mit dem einsamenLenchithnrm her.

In »ntheilnchmendcm Mißmnth saß der Schweizer, ven einen,Segeltuch gegen die Strahlen der JuliuSsvnne geschirmt, aus derBarke, vhne von, Lächeln der Natur gerührt zu sein. Stirn undAuge verkündeten finsteres Nachdenken des beleidigten und trotzigenStolzes. Gleichgültig streifte sein Blick über Sizilien hin, wiecs aus den, Ozean majestätisch empvrstieg; ein ungeheurer Welt-altar, von dessen Gipfel die stlbcrgraue Rauchsäule des ewigenOpfers znm Himmel wirbelt. Das stelze Misstna, am Fuß seinerHügel, prangte ihm umsonst mit neuen Palästen und malerischenTrümmern und der Panchetta") des Hafens entgegen. Als ihnseine Ruderer diesem nahe gebracht und unterwegs die dem Alter-thnm furchtbaren Charybdisstrudcl gezeigt hatten, wo sich jetzt nochlcichtgekränseltc Wellen gefahrlos znm spielenden Tanze ringeln,

0 La Panchctta nenne» die Messwesen den geräumigen und schönenLnsiweg längs dun Ufer,