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Fortunata sah bestürzt ihr nach. Dann wandt' er sich mit tiefen,Seufzer und eilte seiner Wohnung zu.
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Das Ende der Dinge.
Wie Tag und Nacht die wechselnden Kehrseiten aller' Lebens inder Natur sind: so ist auch der Mensch des Abends und des Morgenssein voller Gegensatz. Nach Sonnenuntergang fühlt sich der Starteschwächer, der Mnthigc seiger, der Freigeist abergläubiger. Es istwohl eben darum allen Völkern der Erde gemein, erst wenn dalTageslicht weicht, den Reiz geistiger Getränke insiinktmäßig gegenNachtcmpfindnngcn der Ohnmacht, Sorge und Bangigkeit zu suchen.Nur Trunkenbolde zechen beim Morgenrots,; aber bei,,, Abendrot!,verschmähte auch Sokrates den rosenbekränzten Becher nicht. —
Herr Linthi kämpfte bis tief in die Nacht hinein, in fieber-hafter Erregtheit seines Wesens, schweren Seelenkampf, und voll-endete ihn nicht. Die Vernunft rief: „Der Roman ist zu Ende,du sollst entsagen!" — Die Leidenschaft der Liebe ries: „nun erstmuß der Roman des Lebens beginnen; mög' er einst mit Unter-gang oder Sieg schließen ! " Unter wechselnden Entwürfen, die sichgegenseitig bestritten, wie das panlinischc Doppelgcsetz der Men-schennatnr, entschlief er endlich in einem Zustande von Entkräftung.Ein Starker erwacht' er am Morgen, und kannte keinen andernWillen, als den Willen seiner Pflicht. Er beschloß, noch heut'das Meer zwischen sich und Bcatricen zn legen und ihr die Ursacheseiner Abreise schriftlich mitznthcilcn. Ohne zu wanken, begab ersich sogleich ans die Burg von Scilla, wo ihm der wackere Bernerden Paß nach Sizilien anssertigte, dann in die Stadt zurück, uniseine geringe Fahrhabe einznvacken und den Nbschiedsbrief zuschreiben.