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Herzens- und Kirchen-, HauS- und Staatssachen kleine Gelegen-heitSinachereicn zu treiben.
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Nüstungen zum Aufbruch.
Indessen hatte das Gespräch bei der Kapelle einen Eindruck inseinem Gemüth hinterlassen, dessen er sich gern erwehrt hätte. Erfühlte sich wieder in jene qualvolle Ungewißheit über Alles zurück-versetzt, was ihn anging, dergleichen er nur einmal, und zwar vordem Schiffbrnch an der Marina Siderno, empfunden hatte; ineinem Zustand, wo alle Erinnerungen des Vergangenen sowohl,als alle Hoffnungen der Zukunft, bedeutungslos verschwinden,weil Grundlage und Bedingung von Allem, nämlich das Lebenselbst, in ein zweifelhaftes Spiel geworfen liegt. Es stand einneuer Schiffbruch bevor; der nahe Ueberfall der wehrlosen StadtGerace von Seiten der wilden, regellosen Horden sizilianischerBauern, calabrischcr Flüchtlinge, neapolitanischer Banditen, welche,vom parlermitanischen Hofe bewaffnet, von glaubenSwüthigen Prie-stern gespornt, sich in gesetzloser Wildheit zum Morden und Ver-wüsten heranbewcgten. Ihre unmenschlichen Handlungen, ihr viehi-sches Rase» kannte jeder. Man erzählte davon schauderhafte Bei-spiele. In Calabrien selbst waren schon Städte und Landschaftensrüherhin gegen sic in Waffen getreten. Die Franzosen nanntendieselben zwar nur schimpflich „Straßenränder und Briganten";aber konnten ihre Furcht vor diesen Naubheeren nicht verhehlen.
Fortunats hatte jetzt Ueberzeugung von ihrer Nähe durch dasErscheinen des Cancellieri, und vom Einverständniß mancher Ein-wohner deS Städtchens, selbst mancher Geistlichen mit ihnen. Diefranzösische Besatzung war zum Widerstand allzuschwach. Kapitän