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8 (1851)
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bei Seminara einige Leute verloren. Die Räuberbanden wachsentäglich, von Sciglio her verstärkt; »rachen die Wege unsicher undfangen unsere Ordonnanzen auf. Der General läßt mich auf demverlornen Posten hier ohne VerhaltungSbefehlc. Die Brigantenkönnen uns zu jeder Stunde aufheben. Ich habe meine Maßregelnjedoch getroffen. Schließen Sie sich mit Ihren Gefährten an uns,sobald der erste Flintenschuß fällt."

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Eine Zu m n t h u n g.

Mit diesem unerfreulichen Bescheid entlassen, kehrte der Schwei-zer in das Haus Marcoli zurück, wo er den Signor PaSquale zufinden hoffte. Seine Erwartung schlug fehl. Bloß im Vorbei-gehen vernahm er, der närrische Vetter habe sich zwar wieder ge-zeigt, aber nur auf kurze Zeit. Cecco fügte mit der gleichgültig-sten Miene bei, der Vetter sei ihm vor der Stadt, mitten imRegen, davon gelaufen.

Es lag dem Schweizer zu viel daran, den Capo Ruota zu sprechenund auszuforschen. Er verließ daher den ganzen folgenden Tag dasHaus nicht, um Gelegenheit zu finden, sich seiner zu bemächtigen.Signor PaSquale aber erschien nicht. Des andern Morgens gingFortunatnS selbst auf Kundschaft nach ihm aus; und kaum VordreThür auf die Gaffe hinausgetretcn, schritt ihm grüßend einer dergeistlichen Herren entgegen, der in der Familie Marcoli ziemlichheimisch war. Er hatte sich müßig auf dem Platz vor dem Hausemit andern seiner hochwürdigen Brüder gcsonnet. Als der frommeMann Fortunato'S Frage nach PaSquale vernommen hatte, nickteer dienstfertig mit dem Kopf und versicherte, der sei nicht weit.

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