Druckschrift 
8 (1851)
Entstehung
Seite
144
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— Kein Wort. Er wollte immer mehr von mir erfahre»; erließ mich verhaften; drohte, mich gefangen zn halten, foltern znlassen, bis ich ihm vom nntergegangencn Triesiiner Schiff alle Leutegenannt haben würde.

„Der Graf ist Tyrann von Hans ans. Ich erstaune, daß Siedem Wüthrich entwischen konnten."

—- Ich? ha ha! Niemand habe Kummer um mich. Ich ver-tröstete ihn auf Ihre baldige Ankunft zu Messina, begleitet vonIhrem Castor oder Pollur, Ihrem Reisegefährten, Signor For-tunats, der in englischen Kriegsdienst treten möchte.

„Auch das sogar schwatzten Sie ans? Was ging das denGrafen an?"

— Warum sollt' ich aber Geheimniß aus einem rothhaarigenMenschen machen, der am Hellen Tag auf de» Gassen von Geracelustwandelt?

„Sie sind ein gewäschiges, altes Weib! Schaffen Sie mir denPietro Marncca zur Stelle her, mög' er stecken, wo er wolle. Ichmuß ihn morgen, muß ihn heut' sprechen. Bringen Sie mir denMarncca nicht: so verwett' ich Kopf und Hals, nicht Präsident, nichteinmal Stnbenfeger und Büttel der Republik sollen Sic werden."

Hier verstummte das Gespräch. Vermuthlich hatte sich Ceccorasch entfernt; denn PaSquale rief ihm mehrmals nach, murmelteundeutliche Flüche, und stolperte über den Schutt davon.

Eine Weile später verließ auch Fortunats seinen Schlupfwinkel.Die angehörte Unterredung gab mancherlei Stoff znm Nachdenkenund Vermnthen. Aber sein erster Weg war znm französischen Be-fehlshaber des Platzes, dem er die Nachricht von der Landung desPrinzen von Hessen - Philippsthal, und die Anzeige vom Rückzugder Franzosen, als allgemeines Volksgerücht, mitthcilte.

„Ich weiß das!" sagte Kapitän Abram trocken, oder vielmehrmit erkünstelter Ruhe: „und weiß leider mehr, als das. Wir haben